Saturday, 22 April 2017

Hürden bei der Firmengründung in Deutschland

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov, für den Verband der jungen Unternehmer, hat fast jeder zweite Deutsche bereits mit dem Gedanken gespielt, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Dafür gibt es auch attraktive Argumente. Man ist sein eigener Chef, viele Unternehmer verdienen sehr viel Geld, und man bestimmt selbst über seine Zeit. Jedoch haben nur knapp 22 % derjenigen, ihre Ideen auch tatsächlich in die Tat umgesetzt.
Die Gründung eines Unternehmens in Deutschland, ist mit einigen Hürden verbunden. Im Nachfolgenden wird auf die größten Hürden eingegangen.

Die erste Hürde – Kapital.

Das Wichtigste in einem Unternehmen, ist Liquidität.
Fakt ist, es gab fast noch nie so günstig Geld, wie zu diesen Zeiten des Niedrigzinses. Die Kehrseite ist jedoch, dass es auch noch nie so schwer war.
Unerlässlich ist ein Businessplan, mit dem immer fortlaufend gearbeitet werden kann, um den Überblick zu behalten und gute Entscheidungen treffen zu können. Das ist jedoch nicht der einzige Grund. Auch für potenzielle Geldgeber, stellt der Businessplan die erste Arbeitsprobe dar.
Der klassische Weg ist es, die Idee über ein Bankdarlehen zu finanzieren. Hier müssen der Unternehmer und der Businessplan überzeugen. Um eine Eigenkapitalquote, von zumeist 20 %, kommt man nicht herum. Je mehr Absagen entstehen, desto schwieriger wird es, eine Bank zu überzeugen. Andere Möglichkeiten sind, über Investoren das Unternehmen zu finanzieren, oder beispielsweise über Crowdfunding-Kampagnen Geld zu sammeln. Hier sind zumeist jedoch außergewöhnliche Ideen nötig, um das Interesse der Investoren zu wecken.

Die zweite Hürde – Bürokratie.

Fest steht, in Deutschland wird einem der Start mit dem eigenen Business nicht gerade leicht gemacht. Vergleicht man hier die bürokratischen Herausforderungen mit, beispielsweise, denen in Amerika, liegen Welten dazwischen. Zu den wichtigsten Themen, mit denen man sich auseinandersetzen sollte, gehören die eigene Rechtsform und damit der Steuerstatus, die Art der Buchhaltung und nötige Versicherungen sowie die Rechtsgrundlage, insbesondere das Vertragsrecht.
Fehler in diesen Bereichen können schnell existenzgefährdend sein und verhindern gar den Start des Gewerbes.

Die dritte Hürde – Der Gründer

Viele Hürden liegen jedoch nicht bei den äußeren Umständen, sondern auch bei den Selbstständigen!
Selbst und ständig. Die Bedeutung dieser Tatsache ist vielen nicht bewusst.
Viele unterschätzen die Verantwortung und den Druck des Unternehmertums massiv.
Viel Arbeit, Ausdauer und den ungebrochenen Glauben, an sich selbst aufrechtzuerhalten, sind Herausforderungen, die jeder Gründer überwinden muss.
Weiterhin ist davon abzuraten, sich selbstständig zu machen, nur im in die angesagte Startup-Szene einsteigen zu können. Die Unterstützung von Experten und Beratern der jeweiligen Fachgebiete ist unerlässlich.

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